Kurz gesagt: Eine einfache, professionelle Website für ein kleines Unternehmen kostet 2026 zwischen rund 100 € (Website-Service wie Luntraweb) und 1.500–5.000 € (Agentur). Baukästen wirken günstig, kosten über die Jahre aber meist mehr, weil sie monatlich abgerechnet werden. Dazu kommen Domain und Hosting mit etwa 3–10 € pro Monat.
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Die Kosten hängen vor allem davon ab, wer die Arbeit macht und wie viele Funktionen du brauchst. Grob lassen sich drei Preisklassen unterscheiden:
| Variante | Einmalig | Laufend |
|---|---|---|
| Homepage-Baukasten (selbst bauen) | 0 € | ca. 15–40 € / Monat |
| Website-Service (z.B. Luntraweb) | ab 99,00 €, Extras je 29,99 € zzgl. USt | nur Hosting, ca. 3–10 € / Monat |
| Freelancer / Agentur | ca. 1.500–5.000 €+ | Hosting, oft Wartungsvertrag |
Über drei Jahre gerechnet kostet ein Baukasten mit 25 € im Monat 900 € – und die Website gehört dir trotzdem nicht. Bei einem Website-Service oder einer Agentur bekommst du die Dateien und kannst sie bei jedem Hoster betreiben.
Baukasten, Agentur oder Website-Service?
Homepage-Baukasten
Gut, wenn du Zeit hast und gerne selbst gestaltest. Nachteile: Du bist an den Anbieter gebunden, zahlst dauerhaft und das Ergebnis sieht oft nach Vorlage aus.
Webagentur
Sinnvoll für große Projekte mit Online-Shop, Schnittstellen oder komplexem Branding. Für eine Website mit 5 Seiten ist eine Agentur meist überdimensioniert.
Website-Service
Der Mittelweg: Du beschreibst online, was du brauchst, und bekommst eine fertig gebaute, individuelle Website zum Fixpreis. Genau so funktioniert Luntraweb – mit transparenten Preisen und Extras, die du nur bei Bedarf dazubuchst.
Der Ablauf in 6 Schritten
- Ziel festlegen: Sollen Kunden anrufen, reservieren, dich finden oder deine Arbeiten sehen?
- Inhalte sammeln: Leistungen, Preise, Öffnungszeiten, Fotos, Logo, Impressum-Daten.
- Design wählen: Stil, Farben und Beispiel-Websites, die dir gefallen.
- Bauen lassen: Design, Entwicklung und Qualitätscheck auf allen Geräten.
- Online stellen: Dateien bei deinem Hoster hochladen, SSL aktivieren.
- Bekannt machen: Google Search Console, Google-Unternehmensprofil, Social Media.
Domain und Hosting – was du brauchst
Die Domain ist deine Adresse (z.B. meinefirma.at), das Hosting der Speicherplatz, auf dem deine Website liegt. Für österreichische Unternehmen ist eine .at-Domain meist die beste Wahl. Am einfachsten buchst du beides beim selben Anbieter, etwa bei World4You, easyname, IONOS, Hostinger, STRATO oder ALL-INKL.COM. Für jeden dieser Hoster haben wir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Wichtig: Wenn deine Website ein Kontaktformular, eine Terminanfrage oder einen Login-Bereich hat, braucht dein Hosting PHP – das ist bei klassischem Webhosting praktisch immer dabei.
SEO und GEO: gefunden werden bei Google und in KI-Suchen
SEO (Suchmaschinenoptimierung) sorgt dafür, dass Google versteht, was du anbietest und wo. Dazu gehören passende Seitentitel, Beschreibungen, eine saubere Struktur, schnelle Ladezeiten und strukturierte Daten.
GEO (Generative Engine Optimization) ist die Optimierung für KI-Suchen wie ChatGPT, Perplexity, Gemini oder die Google AI Overviews. Diese Systeme bevorzugen klare, überprüfbare Fakten: Wer bist du, was bietest du an, wo, zu welchem Preis? Eine FAQ-Sektion, strukturierte Daten und eine llms.txt-Datei helfen dabei.
Rechtliches in Österreich: Impressum, DSGVO, Cookies
- Impressum/Offenlegung: Pflicht für Unternehmenswebsites nach § 5 E-Commerce-Gesetz und § 25 Mediengesetz.
- Datenschutzerklärung: Pflicht nach DSGVO, sobald personenbezogene Daten verarbeitet werden – also praktisch immer.
- Cookies: Nicht notwendige Cookies und Tracking nur mit Einwilligung (§ 165 TKG 2021). Schriftarten lokal einbinden statt von Google laden.
- Barrierefreiheit: Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsgesetz für viele Online-Angebote an Verbraucher – Kleinstunternehmen mit Dienstleistungen sind meist ausgenommen, barrierearme Gestaltung lohnt sich trotzdem.
Hinweis: Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechtsberatung.
Checkliste vor dem Start
- Logo (am besten als SVG oder PNG mit transparentem Hintergrund) – oder Logo-Design dazubuchen
- 5–15 gute Fotos (Team, Räume, Produkte, Arbeiten)
- Leistungen und Preise in Stichpunkten
- Kontaktdaten, Öffnungszeiten, Social-Media-Links
- Impressum-Daten (Firmenname, Adresse, UID, Firmenbuch, Gewerbe)
- 2–3 Websites, die dir gefallen